Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 107: Laser

Alien auf Goldfingers Laser-Tisch

Mein neuer Freund Goldfinger war wie ich sehr an der Weltherrschaft interessiert. … Für meinen Geschmack sogar ein wenig zu sehr – langte die Weltherrschaft doch eigentlich nur für EINEN Herrscher, und der sollte ja schließlich ICH sein! …
Aber da war er allem Anschein nach anderer Meinung. … Denn ehe ich mich versah, fand ich mich auf einem seltsamen Tisch wieder, den er erfunden hatte – wie auch immer er den hatte bauen können in unserer psychiatrischen Anstalt, die mehr einem Gefängnis glich als einem Krankenhaus! … – und er drohte, mich zu zerteilen! … Mit einem Laserstrahl!! … Haha … Laser … Ein Wort, das in meinem Leben noch eine weitaus schlimmere Bedeutung bekommen sollte! … Aber das konnte ich zu diesem Zeitpunkt bestenfalls erahnen, denn noch kannte ich Martina ja nicht. …
Nun ja, diese Erkenntnis konnte mir jetzt auch nicht weiterhelfen, denn im Moment zählte nur eins: Ich musste hier weg! … Und zwar GANZ SCHNELL!! …
Der Alien

Advertisements

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 106: Selbsthilfe

Alien mit Goldfinger

Das einzig praktische an dieser … nun, nennen wir die Dinge ruhig beim Namen, … „Irrenanstalt“ … war, dass ich dort endlich Gleichgesinnte kennenzulernen konnte. …
So begegnete mir zum Beispiel ein sehr netter Mann, der sich selbst Goldfinger nannte. … Warum auch immer, denn er hatte eigentlich gar keine goldenen Finger. …
Die Ärzte in der Klinik rieten uns dazu, doch eine Selbsthilfegruppe für Betroffene unseres, wie sie es dort nannten, „Leidens“ zu gründen. … Sie sollten diesen Rat noch bitter bereuen, diese naiven Trottel! …
Denn da uns nichts besseres einfiel, befolgten wir ihn und taten das dann auch. …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 105: Am längeren Hebel

Alien in Zwangsjacke

Es kam, wie es kommen musste! … Mein kleiner … äh … Wutausbruch blieb nicht ohne Folgen, und Mabuse, der nun, wie ich zu meinem Entsetzen feststellen musste, eindeutig am längeren Hebel saß, sorgte dafür, mich endgültig aus dem Weg zu räumen.
Er ließ mich in einer unerfreulichen kleinen Einrichtung namens „Dr. Seltsams Klinik für psychopathische Narzissten“ (in die er wohl eher selbst gehörte – doch das nur nebenbei bemerkt) unterbringen. Die Zwangsjacke dafür trug ich ja bereits. … Und so fühlte ich mich plötzlich wie in „Einer flog übers Kuckucksnest“! …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 104: Ausrasten

Alien-explodiert-vor-Wut

Und als ob es nicht schon genug wäre, mich dafür zu verurteilen, dass ich versuchte, meine lästige Erkrankung loszuwerden (gut … ich gebe zu … zur Not ging ich dabei auch über … äh … Leichen …), unterstellte Mabuse mir auch noch, manchmal dazu zu neigen, … äh … übers Ziel hinaus zu schießen bei der Wahl meiner Mittel und … äh … eine Gefahr für die Allgemeinheit darzustellen! … So eine bo- … den- … lo- … se Unverschämtheit!! …
Nun ja … Und da musste ich leider … äh … ausrasten …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 103: Menschenwürde

Mabuse schlägt Alien

Doch natürlich musste mir das Schicksal wieder in die Quere kommen! … In Form von Dr. Mabuse, diesem … diesem … miesen Verräter! … Er nutze seinen Posten als Chef der Vereinten Nationen aus (wie auch immer er auf diese Position überhaupt gelangen konnte!!) … und entschied kurzerhand, diese so überaus praktischen und gegen „Morbus Hampel“ perfekt wirkenden Sandwesten zu verbieten, weil sie – Obacht! – gegen die Genfer Konventionen verstoßen und die Menschenwürde der Kinder verletzen würden! … So ein Quatsch!! … Er meinte, sie würden ihn an die Zwangsjacken in der Psychiatrie erinnern. … Mumpitz!! …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 102: Gewicht

Alien-mit-Sandweste

Morbus Hampel! … Nicht schon wieder!! …
Zum Glück gab es mittlerweile eine revolutionäre und völlig neuartige Therapie dagegen. … Jedenfalls versprachen die Ärzte mir das, die mich kurzerhand in dieses neue Therapie-Gerät steckten, das mehr einer schusssicheren Weste glich als einer medizinischen Apparatur. Aber ich wollte nicht undankbar sein – denn es half wirklich! … Es war unglaublich!! … Ich hampelte nicht mehr!!! …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 101: Fitness-Spaß mit Sydne Rome

Dass Sydne jetzt schon wieder mit ihrer dämlichen Aerobic-Turnerei anfing, war ganz und gar nicht gut. Denn allzu lebhaft konnte ich mich noch an die Auswirkungen beim letzten Mal erinnern! …
Und wirklich, kaum setzte die mitreißende Musik ein, gab es für mich bedauerlicherweise kein Halten mehr.
Mein Körper begann zu hüpfen und zu hopsen – ich konnte nichts dagegen tun. … Rein gar nichts…
Denn wenn man wie ich – ihr erinnert euch! – schon mal an dieser heimtückischen Krankheit „Morbus Hampel“, die sich vor allem durch ihren unkontrollierten Bewegungsdrang auszeichnet, erkrankt ist, ist es beim zweiten Mal umso schlimmer.
… Und so einen Morbus-Hampel-Rückfall konnte ich mir im Moment ganz und gar nicht erlauben. … Nicht in meiner Position!! …
Der Alien