Hängematte

Sonnenuntergang im Wald

So, … nachdem ich euch nun meine gesamte Lebensgeschichte erzählt habe, brauche ich erstmal eine kleine Pause! …
Und wo lässt es sich besser entspannen als in meiner nigelnagelneuen Hängematte?! … Richtig! Nirgends! …
Also mache ich es mir jetzt gemütlich und erstmal ein kleines Nickerchen … so für die nächsten ein, zwei Jahrhunderte …
Weckt mich erst, wenn es was zu essen gibt! … Am besten Pizza!! …
Der Alien

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Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 110: Müll

Alien in Wohnung

Ich war am Boden! … Ganz… weit… unten! … Und dort fand mich Martina. … Buchstäblich auf der Mülldeponie der Geschichte. Es war wirklich entwürdigend. …
Naja, … den Rest der Geschichte kennt ihr ja. … Jetzt friste ich mein Dasein bedauerlicherweise an Martinas Seite und diene ihr wie ein Sklave als Werbeverantwortlicher bei ihren dämlichen Ausstellungen, von denen sie noch nicht mal so besonders viele hat. … Sie sagt immer, letzteres wäre mein Fehler, doch das kann und will ich nicht glauben. Genial, wie ich nun einmal bin, kann das schließlich gar nicht sein! … Ich denke, es liegt an Martina selbst und daran, dass sie immer so schüchtern ist. …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 109: Kernschmelze

Alien mit explodierendem Gehirn

In einer absoluten Notsituation wie der, in der ich mich gerade befand – dort bei diesem miesen Goldfinger auf seinem todbringenden Laser-Tisch (Laser … schon wieder dieses Wort! …) – hilft mir für gewöhnlich nur eins: ein allerletztes Ass, das ich für Fälle wie diesen noch im Ärmel habe! … Nämlich die „Gedankliche Kernschmelze“! … Sehr schmerzhaft! … Zum Glück nicht nur für mich, sondern auch für meinen Gegner! …
Dabei musste ich nur an das peinlichste Erlebnis denken, das ich jemals hatte, und das solange, bis mein vorderer Stirnlappen explodierte. Ganz einfach! …
Gesagt, getan. … Und schwuppdiwupp war Mr. Goldfinger bedeckt von einer schleimigen Schicht meiner Gehirnmasse. …
Glücklicherweise ist mein Gehirn sehr regenerativ! … Dennoch bedeutet dieser äußerst schmerzhafte Prozess immer eine abrupte Pause in meinen Aktivitäten. … Wie betäubt lag ich in den Trümmern des Sanatoriums. …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 108: Pfifferling

Alien mit Teufel und Pfifferlingen

Da ich ja im Grunde meines Herzens doch ein Opportunist bin, wie ich zu meinem Leidwesen zugeben muss, beschloss ich, alles zu tun, was dieser Goldfinger wollte, nur um meine Haut zu retten. … Zur Not war ich sogar bereit, meine Seele zu verkaufen, wenn das nur helfen konnte. …
Doch bedauerlicherweis wollte meine Seele niemand haben. … Noch nicht einmal der Teufel, den ich in meiner Verzweiflung inständig anrief und der nur höhnisch lachte und meinte, meine Seele wäre keinen Pfifferling wert. … Eine Un-ver-schämt-heit!! … Als wenn ich noch nicht mal mit einem … einem PILZ konkurrieren könnte!! …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 107: Laser

Alien auf Goldfingers Laser-Tisch

Mein neuer Freund Goldfinger war wie ich sehr an der Weltherrschaft interessiert. … Für meinen Geschmack sogar ein wenig zu sehr – langte die Weltherrschaft doch eigentlich nur für EINEN Herrscher, und der sollte ja schließlich ICH sein! …
Aber da war er allem Anschein nach anderer Meinung. … Denn ehe ich mich versah, fand ich mich auf einem seltsamen Tisch wieder, den er erfunden hatte – wie auch immer er den hatte bauen können in unserer psychiatrischen Anstalt, die mehr einem Gefängnis glich als einem Krankenhaus! … – und er drohte, mich zu zerteilen! … Mit einem Laserstrahl!! … Haha … Laser … Ein Wort, das in meinem Leben noch eine weitaus schlimmere Bedeutung bekommen sollte! … Aber das konnte ich zu diesem Zeitpunkt bestenfalls erahnen, denn noch kannte ich Martina ja nicht. …
Nun ja, diese Erkenntnis konnte mir jetzt auch nicht weiterhelfen, denn im Moment zählte nur eins: Ich musste hier weg! … Und zwar GANZ SCHNELL!! …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 106: Selbsthilfe

Alien mit Goldfinger

Das einzig praktische an dieser … nun, nennen wir die Dinge ruhig beim Namen, … „Irrenanstalt“ … war, dass ich dort endlich Gleichgesinnte kennenzulernen konnte. …
So begegnete mir zum Beispiel ein sehr netter Mann, der sich selbst Goldfinger nannte. … Warum auch immer, denn er hatte eigentlich gar keine goldenen Finger. …
Die Ärzte in der Klinik rieten uns dazu, doch eine Selbsthilfegruppe für Betroffene unseres, wie sie es dort nannten, „Leidens“ zu gründen. … Sie sollten diesen Rat noch bitter bereuen, diese naiven Trottel! …
Denn da uns nichts besseres einfiel, befolgten wir ihn und taten das dann auch. …
Der Alien

Aliens unendliche Abenteuer – Kapitel 105: Am längeren Hebel

Alien in Zwangsjacke

Es kam, wie es kommen musste! … Mein kleiner … äh … Wutausbruch blieb nicht ohne Folgen, und Mabuse, der nun, wie ich zu meinem Entsetzen feststellen musste, eindeutig am längeren Hebel saß, sorgte dafür, mich endgültig aus dem Weg zu räumen.
Er ließ mich in einer unerfreulichen kleinen Einrichtung namens „Dr. Seltsams Klinik für psychopathische Narzissten“ (in die er wohl eher selbst gehörte – doch das nur nebenbei bemerkt) unterbringen. Die Zwangsjacke dafür trug ich ja bereits. … Und so fühlte ich mich plötzlich wie in „Einer flog übers Kuckucksnest“! …
Der Alien