Aliens unendliche Abenteuer: Machu Picchu

Leopold in Machu Picchu

Ich hatte neulich bereits über ihn erzählt: meinen Schwager Leopold.
Das Bemerkenswerteste an Leopold ist nicht etwa nur sein – zugegebenermaßen! – ziemlich sinnloser Tod, über den ich bereits berichtet hatte, sondern auch das, was sich davor alles zugetragen hat. …
Leopold verdanken wir nämlich die Entdeckung von Machu Picchu, einer geheimnisvollen Inka-Stadt in Peru (… äh … naja … eigentlich „Wieder“-Entdeckung, wie ich leider zugeben muss) …

Auszug aus Leopolds Tagebuch:
„Am 24. Juli 1911 schlug ich mich durch den Dschungel Perus. Schlangen, Dauerregen und die maßlose Hitze störten mich nicht. Ein Bauer hatte mir berichtet, dass hoch oben in den Bergen eine versunkene Stadt der Inka zu finden sei. Doch als ich schließlich die Ruinen von Machu Picchu betrat, war ich nicht sonderlich beeindruckt.
Die anderen Mitglieder meiner Expedition hatten die Mühen des Aufstiegs erst gar nicht auf sich genommen und es vorgezogen, im Lager zu bleiben. Es konnte ja keiner ahnen, dass nur einen halben Tag entfernt eine der weltweit bedeutsamsten archäologischen Stätten auf ihre Wiederentdeckung wartete. …“
(nach Joachim Schüring, Quelle: „Spektrum.de“, veröffentlicht am 12.07.2011, https://www.spektrum.de/news/die-entdeckung-von-machu-picchu/1073687)

Dabei geriet Leopold in einen Hinterhalt und endete fast als letztes Menschenopfer der Inka (hahaha … „Menschen“-Opfer passt hier natürlich eigentlich nicht so ganz!) …

Auszug aus Leopolds Tagebuch:
„Ich bekam reichlich zu Essen, ich wurde umsorgt und gefeiert – doch ich wusste zunächst nicht warum. Dann gab man mir Alkohol und Koka-Blätter, um mich zu beruhigen und in einen Rauschzustand zu versetzen. Bis kurz vor meinem – augenscheinlich bereits beschlossenen – Tod bekam ich die berauschenden Substanzen ununterbrochen weiter verabreicht, was bei mir jedoch nicht zu dem gewünschten Effekt führte.
Statt meine Sinne zu vernebeln, schärften die für den Menschen giftigen Sustanzen meinen Verstand und meine Körperkraft. So gelang es mir schließlich zum Entsetzen der völlig überraschten Inka, mich zu befreien und zu fliehen. …“

Jaja, der Leopold war schon ein richtiger Haudegen …
Der Alien 👽

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Aliens unendliche Abenteuer: Leopold

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„Geheimnis um Wüsten-Alien nach fünf Jahren gelüftet.
Das Geheimnis um die Mini-Mumie „Ata“ aus Chile ist gelüftet. Nach fünf Jahren intensiver DNA-Forschung wurden jetzt die Ergebnisse veröffentlicht.
Die Augenhöhlen sind übergroß, der Schädel bizarr langgezogen. Im Verhältnis zum Rest des gruseligen Skeletts wirkt der Kopf der Mini-Mumie riesengroß. Lange Zeit rätselten Wissenschaftler über die Herkunft des seltsamen Wüsten-Funds – jetzt haben sie das Geheimnis um „Ata“ entschlüsselt.
2003 hatte der Fund in einem verlassenen Örtchen der chilenischen Atacama-Wüste Forscher in Aufregung versetzt: Handelte es sich bei dem gefundenen Mini-Skelett (nur 15 Zentimeter klein) um ein Alien? Ein Dokumentarfilm über „Ata“, wie die Forscher die Überreste nach dem Fundort tauften, sollte das beweisen.
Doch Experten der University of California (San Francisco) und der Stanford University wissen es besser: Sie haben jetzt das Geheimnis des Wüsten-Aliens gelüftet. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten sie im Fachjournal „Genome Research“.
Nach fünf Jahren intensiver DNA-Forschung an dem mumifizierten Skelett steht zweifelsfrei fest: Ata war ein Mensch weiblichen Geschlechts. Das lasen die Experten am Verhältnis der X- und Y-Chromosomen ab. Aber warum war Ata so klein, als sie starb? Und warum waren die Körper-Proportionen so verrutscht?
Die Forscher vermuten, dass der Mensch durch eine Frühgeburt zur Welt gekommen ist.
Außerdem litt die winzige Chilenin (darauf lässt ein geografischer Populationsabgleich schließen) offenbar an einer Vielzahl von Mutationen, die Knochen- und Schädelfehlbildungen zur Folge hatten.
Was die Experten lange vor ein Rätsel stellte: Bestimmte Knochenteile wiesen Merkmale eines sechs- oder siebenjährigen Kindes auf. Außerdem ungewöhnlich: Das Skelett hatte nur zehn statt der bei Menschen üblichen zwölf Rippenpaare. Das fand der Knochenexperte Ralph Lachman beim Röntgen heraus.
Hatte Ata also doch viel länger gelebt, als vorher angenommen? Nein, folgern die Forscher heute: Der Wüsten-Alien sei ein Fötus gewesen, habe aber an einer seltenen Erkrankung gelitten, die die Knochen vorzeitig altern ließ.“
(Quelle: „Bild“, veröffentlicht am 22.03.2018, https://www.bild.de/ratgeber/wissenschaft/mumie/forscher-entschluesseln-geheimnis-um-wuesten-alien-55174352.bild.html)

Von wegen!! … Natürlich ist das ein Alien – nämlich mein Schwager Leopold! (Übrigens ein unglaublicher phonetischer Zufall, dass es diesen überaus dämlichen Namen auch bei uns gibt – doch das nur nebenbei …)
Keine Ahnung, warum er unbedingt nach Chile wollte und was er dort zu suchen hatte …
Wir hatten ihn alle gewarnt, … eindringlich sogar! … Wüsten sind gefährlich, hatten wir gesagt … Denk an die Wanderdünen, Leopold, hatten wir gesagt …
Und es kam natürlich, wie es kommen musste! … Er hatte nicht genug Proviant und Wasser dabei, … noch nicht einmal eine einzige Pizza!! … Dieser Dummkopf!!! … Das hält man eben nicht lange durch! … Er verhungerte und verdurstete schließlich …
Was ich in diesem Zusammenhang noch erkären muss, ist, dass man bei unserer Physis beim Vorgang des Verhungerns und Verdurstens nicht einfach nur immer schwächer und schwächer wird, sondern dabei auch ganz massiv an Körpergröße verliert. Deshalb ist Leopold jetzt auch nur noch ganze 15 Zentimeter groß, was selbst für jemanden von unserer Spezies ziemlich klein ist. … Aber dieser Schrumpfkopf wollte es ja nicht anders … Das hat er nun davon!
Der Alien 👽

Aliens unendliche Abenteuer: Banksy

Alien und Banksy

„Nach Banksy-Stunt: Sammler schreddert eigenen 46.000-Euro-Print
Klingt dämlich, ist es auch. Nachdem er herausfand, dass das zerschredderte Banksy-Bild nun wahrscheinlich doppelt so viel wert ist wie vorher, nahm ein Sammler kurzerhand die Sache – beziehungsweise das Messer – selbst in die Hand.
Es gibt so Momente, in denen wundert man sich nicht mehr wirklich, dass die Aliens keinen Kontakt zu uns aufnehmen wollen. Wirklich. Wenn wir schon regelmäßig mit weit offen hängendem Mund dastehen und nicht fassen können, welches Ausmaß von Dümmlichkeit sich dort gerade offenbart, dann will man doch gar nicht wissen, was eine im Zweifel wesentlich weiter entwickelte Lebensform dazu zu sagen hätte.
Aktuellstes Beispiel: Am Wochenende schockierte Streetart-Legende Banksy die Kunstwelt, indem er ein soeben verkauftes Bild noch während einer Auktion zerschredderte. Zwar wollte er damit vermutlich seinen Unmut darüber aufzeigen, dass seine Kunst, die ja eigentlich als Straßenkunst gedacht ist, für viel Geld in einem der renommiertesten Auktionshäuser der Welt verkauft wird – doch tatsächlich dürfte er damit das genaue Gegenteil erreicht haben.
Denn die medienwirksame Zerschredderung des Kunstwerks dürfte den Wert nur noch weiter gesteigert haben. Laut den Experten der Kunstverkaufsseite „My Art Broker“ dürfte „Girl With Balloon“ nun mindestens 50 Prozent mehr Wert sein, als in intaktem Zustand.
Das Banksy-Bild ist jedoch nach der Zerschredderung nur doppelt so viel wert – weil ER es geschreddert hat.
Einige Menschen scheinen nun wirklich und ernsthaft zu glauben, dass ihre eigenen Banksy-Prints an Wert gewinnen werden, wenn SIE sie kaputt machen.
Und sie lassen sich ganz offensichtlich nicht aufhalten. Kunstexperte Ian Syer sagte der britischen Zeitung „The Independent“, ein Kunstliebhaber habe seinen knapp 46.000 Euro teuren Banksy-Print mit einem Messer zerschlitzt und erwarte nun, dass er für den doppelten Preis angeboten werde. Woher haben so abgrundtief DÄMLICHE Menschen das Geld für einen 46.000-Euro-Print?!
Wenn’s nicht so wahnsinnig tragisch weil so wahnsinnig dämlich wäre, wär’s witzig. Ziemlich sicher, dass sich Banksy gerade irgendwo ins Fäustchen lacht.“
(Quelle: „Stern online“, veröffentlicht am 10.10.2018, von jgs, https://www.stern.de/neon/feierabend/kunst-design/nach-banksy-stunt–sammler-schreddert-eigenen-46-000-euro-print-8395398.html)

Mist! … Hätte ich das dämliche Bild besser doch nicht zerschneiden sollen! … Dabei schien das eine so gute Idee zu sein … Eine Wertsteigerung auf das Doppelte! … Und nur, indem man etwas kaputt macht!! … Eigentlich eine Methode, die so ganz nach meinem Geschmack ist! …
Und dabei hatte ich mir die 46.000 € für den hässlichen Druck wirklich vom Munde abgespart! … Da hätte ich mir doch glatt 4.600 wirklich gut belegte Pizzen von kaufen können!! … Und jetzt das!!! …
Ich muss gleich zum Einkaufszentrum und mir etwas Klebstoff besorgen! … Vielleicht lässt sich bei dem dämlichen Bild ja noch was retten …
Der Alien 👽

Aliens unendliche Abenteuer: Keine Pläne

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„Die Bundesregierung ist auf Kontakt mit Außerirdischen nicht vorbereitet und rechnet nicht mit Kontakt zu Außerirdischen. Sie hat „keine Pläne oder Protokolle“ für einen Erstkontakt mit Außerirdischen.
Grund: Sie hält ein solches Ereignis „nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für äußerst unwahrscheinlich“.
Weiter heißt es: „Konkrete Fälle, die Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten hätten sein können, sind nicht bekannt.“
Das antwortete das Wirtschaftsministerium auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Dieter Janecek.“
(Quelle: „Bild“, veröffentlicht am 17.08.2018, von hoe, https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/regierung-rechnet-nicht-mit-kontakt-zu-ausserirdischen-56732350.bild.html)

„Keine Pläne“ Ha! … Keine Pläne haben kann ja jeder! … Ich z.B. bin sogar ein wahrer Meister darin! … Ich habe keinen Plan, was es morgen zu essen geben soll. … Ich habe keinen Plan, wie es mit Martinas Karriere weitergehen soll. … Ich habe keinen Plan, wie ich zu meiner Heimatwelt zurückkehren soll. …
Nur bei einem bin ich mir total sicher, nämlich was meinen Plan zur Erringung der Weltherrschaft betrifft!! …
Wie ich das allerdings in die Tat umsetzen soll? … Nun, … äh … da habe ich … äh … keinen Plan …
Der Alien 👽